Suchtprävention im Sozialraum

Im Sinne der Sozialraumarbeit orientiert sich update an der Lebenswelt sowie den Ressourcen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor Ort und betreibt daher intensive Netzwerkarbeit mit den ortsansässigen sozialen Einrichtungen. Durch die regelmäßige Teilnahme an Stadtteilgremien werden die suchtpräventiven Ressourcen der in den Sozialräumen bereits etablierten Institutionen gestärkt, aufeinander abgestimmt und Entwicklungspotentiale der Suchtvorbeugung für Schulen und Jugendeinrichtungen deutlich gemacht. Der Entwicklung eines Missbrauchs- oder Suchtverhaltens soll durch die Förderung von Schutzfaktoren wie z.B. Stärkung des Selbstwirksamkeitsgefühls, Kommunikations- und Konfliktlösungskompetenzen entgegen gewirkt werden. Hierbei kommen vielfältige Methoden zu unterschiedlichen Themenbereichen aus dem Feld der Suchtprävention zum Einsatz, wie folgende Auswahl deutlich machen:

 

•  Schüler/innen-Workshops sowie Elternabende zu Alkohol- und Cannabiskonsum,

Schulungen für Fachkräfte in Grundlagen und Methoden der Suchtprävention, Prävention von Essstörungen sowie der Medienpädagogik,

Durchführung des interaktives Ausstellungsprojekt zur Prävention von Essstörungen „Klang meines Körpers“,

Einsätze der mobilen Suchtprävention bei Stadtteilfesten mit dem bonner event sprinter in Kooperation mit der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim gGmbH,

Workshops mit SchülerInnen sowie Präventionsberatung von Lehrer-/innen zur Förderung von Medienkompetenz,

Vorbereitung und Durchführung von „Aktionstagen zur Suchtvorbeugung“ in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen im Stadtteil,

„Peer to Peer“-Schulung für SchülerInnen zu suchtpräventiven Themen, in denen diese befähigt wurden, selbst als Multiplikatoren an der eigenen Schule zu wirken,

Video-Workshop zum Thema „Komatrinken“,
Elternberatung in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen.

 

Die Realisierung der beschriebenen Maßnahmen ist aufgrund der umfangreichen thematischen Angebotspallette und der großen Zahl der Veranstaltungen nur durch die Beteiligung von vielfältigen Akteuren möglich.

Wenn Sie mehr über die sozialraumorientierte Suchtprävention erfahren möchten, finden Sie hier unseren Jahresbericht. Anschauliche Ergebnisse aus den Schüler/-innen Workshops finden Sie in unserer Mediathek.

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Ausstellungseröffnung im Rahmen unseres suchtpräventiven Kunstprojekts „Anker & Flügel“ in Bad Godesberg:


Am 4. November um 14.00 Uhr im Kinopolis Bad Godesberg

werden die künstlerischen Ergebnisse in Bild, Ton und Live-Theater präsentiert.

 

Ab 15.30 Uhr eröffnet gegenüber des Kinos im M2 - Haus am Moltkeplatz die Ausstellung der bildnerischen Werke.

 

Darüber hinaus laden wir Sie herzlich ein, an unseren Mitmach-Aktionen am bonner event sprinter teilzunehmen.

Auch die lebende bibliothek des Caritasverbandes Bonn wird vor Ort sein. Hier gibt es die Gelegenheit, „lebenden Büchern“ mit einer Suchtgeschichte zu begegnen und sich darüber auszutauschen welche „Anker & Flügel“ ein selbstbestimmtes Leben bestärken.

 

An diesem suchtpräventiven Kooperationsprojekt haben sich rund 180 Kinder und Jugendliche aus folgenden Einrichtungen des Sozialraumes Bad Godesberg beteiligt und über die verschiedensten Medien ihre persönlichen „Anker & Flügel“ zum Ausdruck gebracht:

 

  • Maán -  Miteinander, Otto Benecke Stiftung e.V. und Haus der Generationen e.V.
  • oneworld & oneworld mobil
  • Städtisches Jugendzentrum K7
  • Elisabeth-Selbert-Gesamtschule

 

Hier finden Sie den Flyer mit näheren Informationen zum Programm, den Sie gerne an Interessierte weiterleiten können.

 

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So kommen wir in Kontakt



 

Tel.-Nr.: 0228 688 588 0


E-Mail: update@cd-bonn.de

Ansprechpartnerin

 

Jasmin Friedrich

 

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